Love Letter

Heute handhabe ich die Reviews mal etwas anders, da es sich bei Love Letter um einen Einzelband handelt. Die Krux ist jedoch, dass dieser einerseits einen One-shot zu einer bereits besprochenen Reihe umfasst und andererseits die titelgebende Geschichte viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Daher gibt es zum heutigen Samstag gleich drei Reviews!

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Chikan Otoko – YOKO (2004)

Oh yeah. Ich muss mir während des Tippens tatsächlich ein breites Grinsen verkneifen, aber es geht einfach nicht. Denn Yoko hat es wieder geschafft: Nach der bittersüßen und psychologisch angehauchten Coming of Age Story rund um Onani Master Kurosawa darf der Leser nun auch „Molester Man“ in Chikan Otoko dabei zusehen, wie ein Außenseiter, der versehentlich für einen Stalker gehalten wird, durch die Querelen eines jeden Jugendlichen marschiert. Eine Geschichte, die so oder zumindest so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben könnte (wen wundert’s heutzutage überhaupt noch?), wenn man diversen Berichten glauben schenken mag…

Molester Man ist ein sozial abgeschottet lebender Student und Otaku, der seine freie Zeit mit seinen virtuellen Bekannten im Textboard 2ch verbringt. Als er eines Tages von seinem Teilzeitjob zurückkehrt, wird er auf dem Heimweg von einer jungen Dame für einen Stalker gehalten – und prompt verhaftet. Das Missverständnis klärt sich jedoch schnell auf und Miss Understanding (die junge Dame) erzählt, dass sie tatsächlich von einem Stalker belästigt wird. Molester Man zögert nicht lange und bietet in dieser Angelegenheit seine Hilfe an – in der Hoffnung sie zu daten und so seiner Jungfräulichkeit zu entfliehen. Entgegen seiner Erwartungen nimmt sie das Angebot an und macht Molester auch mit ihren Freundinnen Loli und Kansai bekannt… Chikan Otoko – YOKO (2004) weiterlesen